teilsanierung berufsschule

Neue Optik - neues Flair.
Im Auftrag des Landratsamts Neu-Ulm sollte die Berufsschule in Illertissen teilsaniert werden. Nach einer genauen Bestandsaufnahme wurden Arbeiten am Dach, an der Fassade und im Innenbereich der Mensa sowie dem Flur im Erdgeschoss konzipiert und geplant. Auf dem Dach wurden zunächst die alten Asbestwelldachplatten abgebrochen und durch neue Sandwichpaneelen in Anthrazit ersetzt. Die obere Geschossdecke wurde mit Steinwolle gedämmt. Das erstellte Gestaltungskonzept leitet sich von den Gegebenheiten der Fassade ab. Die vorhandenen Betonplatten auf der Nord-, Süd-, und Westseite der Fassade dienen als Raster für ein interessantes Farbspiel in verschiedenen Orangeabstufungen. Orange als Farbe der Lebensfreude greift eine der Farben des Schullogos auf und harmoniert gleichzeitig mit den taubenblauen Jalousien. Diesen Überlegungen zufolge wurden die Platten neu gestrichen. Die Ostseite der WDVS-Fassade wurde in gebrochenem Weiß gehalten. Eine Sockelsanierung folgte. Optische Details wie das Anbringen von Silhouettenkonturen  aus Milchglasfolie an den Glasverbindungsgängen werten das Gebäude auf. Themen wie Sport, Schule, Pause und diverse Berufe werden dabei aufgegriffen. Des Weiteren standen Bodenbelagsarbeiten im Erdgeschoss an. Da der Bestandsestrich nicht die geforderten Eigenschaften für die neue Beschichtung aufwies, musste dieser zunächst ausgebaut, entsorgt und neu eingebracht werden. Als Bodenbelag wurde eine Epoxidharzbeschichtung in taubenblau mit orangefarbenen und weißen Chips, passend zum Farbkonzept aufgebracht. Malerarbeiten vervollständigen den neuen Flair der Räumlichkeiten.

 

wettbewerb aussegnungshalle

Aussegnungshalle Illertissen - Raum für Trauer. Wesentliches Gestaltungselement der Friedhofsanlage ist die zentral auf die historische Aussegnungshalle geführte Eingangsachse. Am Ende dieser Hauptachse steht am höchsten Punkt, der von Mathias Chittaro symmetrisch entworfene  Baukörper. Das Gebäude wurde 1923 im Heimatstil erstellt und steht unter Denkmalschutz. Zentraler Entwurfsgedanke der Erweiterung ist die Hauptachse des Systems weiterhin als ungestörte Eingangsgeste für die Aussegnungshalle zu erhalten. Resultierend aus der selbst gestellten Vorgabe entwickelte sich eine Erweiterung des Mittelbaus. Die Erweiterung nimmt die Kubatur des Satteldachbaus auf, zeigt sich aber in einer deutlich vereinfachten Formsprache. Durch die reduzierte Ausführung und der Zäsur durch den verglasten Baukörper setzt sich der Neubau zeitgemäß vom historischen Bestand ab. Durch die Aufnahme der baulichen Eckpunkte des Bestandes und der Fortsetzung des Entwurfsgedankens von Chittaro würdigt die neue Aussegnungshalle die historische Substanz. Durch das Öffnen der hinteren Fassade entsteht eine Verbindung des Innenraums zu einem gesamt nutzbaren sakralen Raum. Ein Teil des ersten Stockes wird als Empore genutzt. Durch die unterschiedlichen Höhen der Sitzebenen verbessert sich die Erlebbarkeit der Feier. Ebenso kann das aufgeteilte Raumvolumen besser auf varriierende Besucherzahlen reagieren. Im Flachdachanbau befinden sich die neu gestalteten Aufbewahrungsräume, welche einen sehr privaten Abschied für die Angehörigen zulassen. Die Räume orientieren sich, genauso wie der Raum für kulturelle Rituale (z.B. Waschungen) um einen still gelegenen Innenhof. Die dienenden Räume befinden sich im linken Flügel des Anbaus und sind funktional orientiert.
Die natürliche Belichtung der Aussegnungshalle ist ausgerichtet auf die unterschiedlichen Bereiche. Der Bereich der Aufbewahrung in der Halle ist durch das schmale, senkrecht aufgerichtete und überhöhte Fenster betont, soll dabei den Platz aber trotzdem nur reduziert hell erscheinen lassen. Die beiden groß dimensionierten Fenster an den Flanke der Aussegnunghalle lassen durch die vorgestellten Lamellen eine helle, blendreie Belichtung des Innenraums zu. Dabei wird die Ungerstörtheit des Raumes druch Einblicke von außen ebenso gewahrt.

 

nordsee-filialen

Sanierungen - Umbauten- Neubauten

Die Bauaufgaben der einzelnen Nordseefilialen waren vielfältig. Von kleineren Sanierungsmaßnahmen (kleiner) Snackshops, über Umbaumaßnahmen in Altbauten mit aufwendigem Brandschutz, bis hin zu Neubauten in Marktunternehmen. Aber alle Maßnahmen hatten eines gemeinsam: "Es musste schnell gehen." D.h hier war eine nervenstarke Bauleitung gefragt um oft 7-8 Gewerke gleichzeitig auf engstem Raum zu koordinieren.

 

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skulpturenpark

 

Kunst im Park

In Zusammenarbeit mit dem Gartenplanern  „Garten Moser“ und verschiedenen Künstlern wurden die Außenanlagen über zwei Ebenen hinweg gestaltet. Der an das von uns realisierte Bürohaus angrenzende Park zeigt eindrucksvoll die Liebe des Bauherren zur Kunst. Zu finden sind Kunstwerke  u.a. von Kaeseberg , Tony Cragg, Uli Pohl und Terence Carr.  So präsentiert sich beispielsweise ein Werk Kaesebergs auf Glas gedruckt als Seitenwand der Parkgarage (Umsetzung: Thiele Glas).

 

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